Schlacht auf den Wilden Äckern

Eine düstere Legende aus Ostfriesland.

Die „tom Brooks“ waren eine einflussreiche, ostfriesische Häuptlingsdynastie, ursprünglich aus dem Küstengebiet der deutschen Nordseeküste. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts versuchten sie die Kontrolle über Ostfriesland zu gewinnen, was in einem unbarmherzigen und mörderischen Konflikt endete. Am 28. Oktober 1427 gipfelte dieser Konflikt in der Schlacht auf den Wilden Äckern zwischen Oldeborg und Marienhafe. Hier hatte Ocko tom Brook sein Hauptquartier. Die blutige Schlacht dauerte den ganzen Tag, führte den Tod von mehr als 4000 Ostfriesen herbei sowie die Eroberung von Ocko Tom Brook durch Focko Ukena.

Die Legende besagt, dass die Schlacht so blutig und grausam war, dass bei jedem Vollmond die Toten aus ihren Gräber aufsteigen, um den Kampf fortzusetzen. In diesen Nächten hört man aus dem Nebel das Flüstern von tausend geisterhaften Stimmen, bevor diese von den Schreien des Todes und den Geräuschen der wilden Schlacht überdeckt wurden.

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