Neuharlingersiel

Nordseeurlaub mit Stil

Neuharlingersiel liegt auf der ostfriesischen Halbinsel direkt an der Nordsee. Herzstück des 300 Jahre alten Fischerdorfes ist der Hafen mit seiner aktiven Krabbenkutterflotte. In idyllischer Atmosphäre beobachten Besucher die aufs Meer fahrenden Kutter und trinken einen würzig-süßen Ostfriesentee oder ein friesisch herbes Bier. Frische Meeresluft schnuppern, den salzigen Geschmack des Meerwassers auf den Lippen schmecken, sich in der Nordsee treiben lassen und die Gedanken mit den Wolken davonziehen lassen: Neuharlingersiel bietet seinen Gästen viel Kurzweil am großen Sandstrand. Im BadeWerk Neuharlingersiel erleben die Gäste Wellness im absoluten Einklang mit der Natur – sowohl unter architektonischen Gesichtspunkten als auch bei ihren Anwendungen. Neben der großen Saunalandschaft und dem 30°C warmen Meerwasser-Hallenbad erwarten sie ein Wellness-Bereich mit Thalasso-Angeboten, ein Kurmittelbereich und ein vielfältiges Angebot an Fitness-Kursen.
Tipp: Ein Besuch im historischen Sielhof lohnt sich – er wurde mit viel Liebe zum Detail restauriert!

Übersicht: Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Veranstaltungen in Neuharlingersiel

DUCKOMENTA – Emden wird geENTErt

„Mehr als zwei Millionen Besucher haben sie europaweit bereits gesehen, nun ist die DUCKOMENTA zum ersten Mal in unserer Region zu Gast“, erklärt der Direktor des Ostfriesischen Landesmuseum Emden Dr. Wolfgang Jahn. „Ob Duckfretete oder die Ente mit dem Perlenohrring: Wesentliche Meisterwerke der vergangenen drei Jahrtausende werden in einer frischen Neuinterpretation präsentiert und halten dem Ernst der großen Geschichte für …

weiter lesen  

Hof Faß – „Hier fühlen wir uns sauwohl“

Dirk, Deborah, Leon und Lucas Faß haben hier alle Fäden in der Hand. Im Jahr 2013 haben sie sich dazu entschlossen zurück zu „mehr Bauernhof“ zu kehren. Die Eltern von Dirk hatten zuvor den Hof als reinen Milchviehbetreib geführt. Die beiden, Diedrich und Magrit, helfen auch immer noch tatkräftig mit. Seitdem hier alles „ein bisschen mehr wie früher ist“, steht …

weiter lesen  

Wächter über 3 Pumpen

Land unter? Nicht mit Johann Meinen. Der gelernte Elektriker  überwacht und steuert das Siel – & Schöpfwerk Accumersiel.  Er hat alles im Blick: Pegelstände, Klimadaten, Sturmgefahr und Starkregenfälle.  Und weil die Wasserstandsregulierung heutzutage so gut wie automatisch läuft, erzählt er interessierten Urlaubgästen auch gerne in seinen Führungen von der Wichtigkeit des Deich- und Küstenschutzes. Herr Meinen, wie sind Sie  in …

weiter lesen  

Von der „Kuhrinne“ zur „Lebensader“

Am 05.06.1888 wurde der Ems-Jade-Kanal nach achtjähriger Bauzeit eingeweiht. Mit dem Bau wurde Emden mit Aurich und Wilhelmshaven auf dem Wasserwege verbunden. Dieser 72 km lange Kanal war damals strategisch und wirtschaftlich wichtig. So diente er besonders dem Transport des ostfriesischen Torfes, aber auch der Beschaffung von Kohle aus dem Ruhrgebiet und von Backsteinen aus den emsländischen Ziegeleien. Anfangs zogen …

weiter lesen  

Gräber, Grusel und alte Särge

Die St.-Bartholomäus-Kirche in Dornum gehört sicher zu den gruselig-schönsten Orten in Ostfriesland. Alte Buchen wachsen auf dem Friedhof der Kirche, die nachweislich aus dem 12. Jahrhundert stammt. So gewaltig sind die alten Bäume, dass es bis zu fünf Mann braucht, um sie mit den Armen zu umfassen. Unter der berühmtesten der dort wachsenden Buchen, stehen alte eiserne Kreuze, die gerade …

weiter lesen  

Spijöök – der Name ist Programm

Auf dem Weg nach Varel-Dangast am Jadebusen fallen die herrlichen alten Villen am Straßenrand  mit dem Stadtwald im Hintergrund auf. Das schauen wir uns aber ein anderes Mal an, denn unser Ziel ist der Vareler Hafen. Wir haben von dem verrückten Museum dort gehört und sind total gespannt. Schon Ende der 90er wurde das Museum Spijöök von einigen Varelern gegründet …

weiter lesen  

Ostfriesische Rose

Die Ursprünge des „Weißen Goldes“ Während in China bereits seit dem 7. Jahrhundert Porzellan hergestellt wurde, begann die Produktion in Deutschland erst Anfang des 18. Jahrhunderts. Dem Alchimisten Johann Friedrich Böttger gelang in den Jahren 1710 bis 1717 die „Neuerfindung“ des „Weißen Goldes“ in der Versuchswerkstatt August des Starken in Dresden. Das europäische Porzellan setzt sich aus gemahlenem Quarz, Feldspat …

weiter lesen  

„Ik maak dat to geern“ – Die Porzellanfrau Karola Tjarks

Ein handgemaltes Schild mit dem Bild einer Teetasse und einer Teekanne mit der Ostfriesenrose und der Aufschrift „Porzellanscheune“ an der Straße lädt uns ein, einen Stopp zu machen. Beim Betreten der Scheune weiten sich erst einmal die Augen vor lauter Staunen. Porzellan wohin man schaut, liebevoll aber durchdacht auf unzähligen Tischen und Regalen angeordnet, ein wahrer Augenschmaus, auch für Laien. …

weiter lesen  

Kugeln, Kuben, Kegel und grüne Spiralen

Sie stehen zu hunderten auf den Arealen der Baumschulen, in kleineren Gruppen oder als einzelne Exemplare in vielen Vorgärten oder auch als stolze Wahrzeichen dieser berühmten Baumschulregion auf öffentlichen Plätzen. Bei einer Fahrt durch das Ammerland entgeht niemandem, dass hier viele von Deutschlands wichtigsten Baumschulen angesiedelt sind und dass „Formgehölz“ hier eine Spezialität ist. Es erscheint wie ein Paradox: Die …

weiter lesen  

Auf den Spuren weiblicher Skulpturen

Fährt man von Dollart bis zum Jadebusen fallen einem die Schlösser, Steinhäuser und Burgen der Region sofort ins Auge. Auf den zweiten Blick entdeckt man in den Fußgängerzonen, auf Plätzen oder in Parks Skulpturen, mit denen Frauen ein Denkmal gesetzt wurde. In einem kleinen Rundgang erfährt man so das weibliche Gesicht der Ostfriesischen Halbinsel. Sie weisen auf regionale oder stadtgeschichtliche …

weiter lesen